Soziale Kompetenztrainings

In den Sozial-Kompetenztrainings vermitteln wir den Heranwachsenden die Fähigkeit, miteinander stets gewaltfrei, souverän und fair umzugehen. Wir stärken die interkulturellen Kompetenzen und fördern die gegenseitige Teamfähigkeit und Empathie. So sollen die Kinder und Jugendliche motiviert werden, in Kooperation und mit Rücksicht auf ihre Umwelt, Konflikte konstruktiv zu lösen. Gegenseitiges Vertrauen und Respekt werden innerhalb eines gruppenpädagogischen Konzeptes gestärkt, wovon die Gruppe langfristig profitiert. Ferner ergeben sich für die Teilnehmer neue Möglichkeiten Freundschaften zu knüpfen und vorurteilslos, an für sie fremde Kulturen heran zu gehen.

Die Sozialen Kompetenztrainings beinhalten folgende Module:

  • Das Basis-Kompetenztraining
  • Das präventive Anti-Gewalt-Training
  • Lerntrainings
  • Geschlechtsspezifische Trainings
  • Lehrertraining
  • Elterntrainings

Soziale Kompetenzen stärken

Der Begriff Lernen steht immer im Zusammenhang mit dem sozialen Lernen. Erst die Stärkung der Sozialen Kompetenzen macht ein gelungenes Lernen möglich.

Schulen und andere soziale Einrichtungen müssen mit dem neuen Zeitalter Handy, Facebook, YouTube, Computerspiele etc. einen Umgang finden, denn für die Kinder und Jugendlichen stellen diese einen wesentlichen Teil ihres Lebens dar. Sie beschäftigen sich mit dem neuesten Handy, dem neuesten Kampfcomputerspiel, senden Videos von YouTube oder von den Schulhöfen per whatsapp und finden sich plötzlich mit persönlichen Beschimpfungen auf Facebook wieder. Damit ein Umgang mit dem Thema Gewalt und vor allem mit dem Begriff des Mobbing gefunden wird, rückt die soziale Gruppenarbeit mehr und mehr in den Fokus. Schulhöfe können zur Bühne für Machtkämpfe um Anerkennung werden und die Kluft zwischen Täter und Opfer wird geringer. Der Täter wird zum Vorbild innerhalb der Klasse, weil es ansonsten an Vorbildern mangelt.

Auf Grundlage der sozialen Gruppenarbeit, bei dem die Gruppenstruktur des Klassenverbundes methodisch genutzt wird, kann die persönliche Entwicklung aller Schüler(innen) als Einzelpersonen genauso wie in der Gruppe gefördert werden. Da soziales und interkulturelles Lernen immer durch alltäglich erlebte Beziehungen stattfindet, ist eine Klassengemeinschaft der optimale Ort, um die soziale Kompetenz und die Gemeinschaftsfähigkeit der Schüler(innen) zu fördern. Die Teilnahme an einem sozialen Kompetenztraining soll Kindern und Jugendlichen bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen helfen.

Zitat der Kinder: „Es fühlt sich gut an, endlich ehrlich sein zu können“.

Die Lehr- und Fachkräfte an Schulen und sozialen Einrichtungen wünschen sich vermehrt Präsenz der Fachkräfte im Bereich der Gewaltprävention, die bei Kriseninterventionen und Deeskalationen helfen, da der zeitliche Rahmen dafür nicht gegeben ist.

Themen

ANSPRECHPARTNER

Vanessa Rademacher

Pädagogin/Soziologin (BA)
Antigewalttrainerin, Koordinatorin für Bildung und Kompetenzförderung

0234 459669-40
0234 459669-99

01522 8773495
v.rademacher@planb-ruhr.de

TRAINER

Frederick Raymond

Erzieher
Systemischer Antigewalttrainer

Sprachen: Deutsch, Ghanaisch (Gha, Twi), Englisch, Französisch

0234459669-20
0234459669-99

01522-8773928
f.raymond@planb-ruhr.de

Neşe Sertoĝlu

Dipl. Pädagogin
Stellvertretende Leitung des Zentrums für interkulturelle Erziehungshilfen Essen

0201 946615-00
0201 946615-01

0177 7913497
n.sertoglu@planb-ruhr.de

Tim Fischer

Erzieher
Systemischer Antigewalttrainer

Jeevi Pathmanathan

Erziehungswissenschaftlerin (B.A.)
Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII, Fachcoach für Konfliktmanagment Jugendhilfe und Schule

Sprachen: Deutsch, Tamilisch

0234 459669-20
0234 459669-99

01523 4078706
j.pathmanathan@planb-ruhr.de