Leben in Herne – Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger aus Rumänien und Bulgarien

Das Projekt „ Leben in Herne“, eingerichtet für die Neuzuwanderer/innen der Stadt Herne ist eine Maßnahme,  die das Einleben der neu-gekommenen Unionsbürger aus Rumänien und Bulgarien erleichtern soll. Dafür wurden zwei Anlaufstellen geschaffen, die muttersprachliche Unterstützungsangebote anbieten.

An dem Projekt, das unter der Federführung  der Stadt Herne konzipiert wurde, sind beteiligt: PLANB Ruhr e.V., Gesellschaft freier soziale Arbeit e. V. (GfS e.V.), Caritasverband und IFAK e.V.

PLANB gestaltet zusammen mit GfS e.V. die Anlaufstelle in Herne- Eickel. In diesem Rahmen beschäftigt PLANB zwei rumänisch sprachige Fachkräfte, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der GfS e.V. die  Unionsbürger aus Bulgarien und Rumänien beraten, begleiten und vermitteln. Ziel des Projektes ist diese Zuwanderergruppe auf ihrem Weg zu den bestehenden Regel- und Hilfsangeboten in  Herne zu  begleiten bzw. zu vermitteln.

Im Rahmen des Projektes werden die Unions- Bürgerinnen und Bürger, die über 18 Jahren alt sind, über verschiedenen Aspekte des Lebens in Herne informiert:

  • Anmeldung des Wohnsitzes bzw. Fragen des Aufenthaltsrechtes in Deutschland
  • Unterstützung des Familienlebens durch Angebote für Eltern, Fragen zum Kinder- und Elterngeld bzw. Vermittlung ins Kindergarteneinrichtungen und Schulanmeldung
  • Gesundheitliche Aspekte und medizinische Versorgung
  • Fragen rund um die Anerkennung von Berufsabschlüssen und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Fragen über die gesetzlichen Rahmen der Sozialleistungen
  • Informationen rund ums Auto, Parkvorschiften und ÖPNV

Gleichzeitig ist das Projekt ein Ansprechpartner für die Herner- Institutionen und Einrichtungen, mit dem Ziel die aktuelle kommunale Struktur und bestehenden Regelangebote zu stärken bzw. zu erweitern und einen breiteren Blick in der Herner Gesellschaft zu schaffen. Teile dieser Arbeit beinhalten, unter anderen:

  • Mitwirkung bei Informationsveranstaltungen
  • Informationen zum Thema EU- Zuwanderung
  • Multiplikator/innen Schulungen

Beratungen während der Öffnungszeiten und nach Vereinbarung!

EHAP Projekt – Leben in Herne

Anlaufstelle Wanne
Rathaus/FB Gesundheit
Rathausstraße 6, Zimmer 37
44649 Herne
Telefon: 0 23 23 / 16 37 03

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 11 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_EU-Zuwanderung

Themen

Ansprechpartner

István Attila Szasz

Politikwissenschaftler (M.A.)

Sprachen: Deutsch, Rumänisch, Ungarisch,  Englisch

02323 16 3703
02323 163161

0172 4 62 21 70
i.szasz@planb-ruhr.de

Ioana Martoiu

Sozialwissenschaftlerin (B.A.)

Sprachen: Deutsch, Rumänisch, Englisch, Französisch, Spanisch

02323 16 3703
02323 16 31 61

0172 9 08 17 20
i.martoui@planb-ruhr.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 11 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr und nach Vereinbarung

EHAP-Logos

Das Projekt LiHA – Leben in Herne – Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger aus Rumänien und Bulgarien wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.