Geschlechtsspezifische Trainings

In bestimmten Fällen können nach Geschlecht getrennte Gruppen sinnvoll sein. Deshalb bietet der Fachbereich Bildung und Prävention alle Trainingsangebote für Kinder und Jugendliche auch geschlechtsspezifisch an.

Die Teilnehmer*innen lernen, dass man nicht den traditionellen Vorstellungen des typischen Mädchen- oder Jungenbildes entsprechen muss. Klischees, die Kinder und Jugendliche in eine bestimmte Position rücken, werden erkannt und abgebaut. Die Teilnehmer*innen werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt und setzen sich mit dem Thema der Geschlechteridentität auseinander. Rollenzuschreibungen durch Medien und kulturelle Hintergründe werden erkannt und es entsteht ein Bewusstsein für Gleichberechtigung. Durch die Ungleichbehandlung von Jungen und Mädchen entsteht häufig Konfliktpotenzial. Daher erlernen die Teilnehmer*innen auch Deeskalationsstrategien. Da Medien im Alltag junger Menschen eine große Rolle spielen, wird auch der kritische Umgang mit diesen thematisiert.

Wir stärken soziale Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen, damit sie lernen, mit kritischen Situationen umzugehen und sich im Alltag zu behaupten – das ist das Grundprinzip unserer Arbeit.

Die aktuellen Angebote im Einzelnen:

Ein spezielles Angebot für Mädchen wurde mit dem Training Was guckst du? Mädchen mobben anders geschaffen. Her geht es darum, sich mit den Themen Weiblichkeit und Gewalt auseinanderzusetzen, mit Rollenklischees, Rollenzwang und den vielen Formen der Gewalt.

Das Projekt Mädchen sein – klüger sein gibt muslimischen Mädchen den Rahmen, sich auszutauschen, wertfrei Fragen zu stellen und Neues zu lernen. Themenspezifisch soll der Fokus auf Kultur, Religion, Selbstbehauptung, Aufklärung und Sexualität liegen.

In dem Training Typisch Junge? Typisch Mädchen? setzen sich die Teilnehmer*innen kritisch mit dem typischen Mädchen- und Jungenbild auseinander. Klischees, die Kinder und Jugendliche in eine bestimmte Position rücken, werden erkannt und abgebaut. Aspekte wie Geschlechteridentität, Rollenzuschreibungen, Ungleichbehandlung und andere, durch Medien und kulturelle Hintergründe entstehende, werden identifiziert und kritisch hinterfragt.

Im Training Girl Power – Selbstbehauptung für Mädchen bekommen die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich in einem geschützten Rahmen selbst zu erfahren und zusammen mit anderen Mädchen ihrer weiblichen Rolle bewusst zu werden.

Themen

ANSPRECHPARTNERIN

K. Boldrew

Teamleitung Bildung und Prävention
Erziehungswissenschaftlerin (M.A.)

Deutsch, Russisch, Ukrainisch, Englisch

0234 459669-40
0234 459669-98

01522 8773495
k.boldrew@planb-ruhr.de