Soziales Kompetenztraining innerhalb der Klassengemeinschaft

Eine gesunde Klassengemeinschaft von Schüler*innen im Austausch mit dem/der Klassenlehrer*in ist die Grundlage einer guten Entwicklung der Kinder.Dieses Training nutzt methodisch die Gruppenstruktur des Klassenverbundes. Daneben werden individuelle soziale Kompetenzen trainiert.

Eine gute Klassengemeinschaft ist kein Zufall. Lehrer müssen das Miteinander der Schüler*innen lenken und fördern, wenn es nötig ist. Das Trainingsangebot findet deshalb mit den Schüler*innen unter Beteiligung des/der Klassenlehrer*in statt. Das muss nicht erst dann sein, wenn die ersten Probleme zum Vorschein treten, sondern kann auch als Maßnahme zur proaktiven Stärkung genutzt werden.

Das Ziel des Trainings ist:

  • Unterstützung der Klassenbildung
  • Einüben der Regelkonformität
  • Schaffung von Bildungsgleichheit
  • Förderung eines gewaltfreien Umgangs
  • Vermittlung von Deeskalationstechniken und zielorientierter Gesprächsführung an das Lehrerkollegium
  • Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung

Neben der Förderung der Gruppenstruktur wird auch die persönliche Entwicklung und Stärkung der sozialen Kompetenzen der einzelnen Schüler*innen gefördert. Denn die Kinder lernen, sich füreinander und für die Gemeinschaft einzusetzen. Und je besser eine Klassengemeinschaft funktioniert, desto besser ist das Kind auf den späteren Umgang im Erwachsenen- und Berufsleben vorbereitet.

Methodische Umsetzung der Themen:

  • Bildung von Identität und Wir-Gefühl
  • Gruppenübungen
  • Kooperations- und Kommunikationsübungen
  • gezielte Übungen, zum Beispiel zur Schulung der Wahrnehmung
  • Rollen- und Interaktionsübungen
  • Gespräche (Einzel-, Gruppen-, Krisengespräche, Diskussionen)
  • konfrontatives Arbeiten unter Einsatz von Videos und anderer Medien
  • Krisenintervention und Elterngespräche (wöchentliche offene Sprechstunde)
  • Training für friedliche Konfliktlösungsstrategien
  • Erkennen und Fördern der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Einsatz und Auswertung themenbezogener Fragebögen
  • Auswertungsgespräche
  • gemeinsame Reflexionsrunden nach den Trainingseinheiten
  • Transfergespräche zum Lebens- und Schulalltag
  • kritische Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Aggression
  • Gewaltbereitschaft als Lösungsmuster abbauen
  • Erhöhung der Frustrationstoleranz
  • Erarbeiten und Einüben von Konfliktlösungsstrategien
  • neue Kontakte herstellen und pflegen
  • Erleben sinnvoller Freizeitbeschäftigung

Themen

ANSPRECHPARTNERIN

K. Boldrew

Teamleitung Bildung und Prävention
Erziehungswissenschaftlerin (M.A.)

Deutsch, Russisch, Ukrainisch, Englisch

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