DeBUG NRW-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften

Teil des Bundesprogramms Schutz von Geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften.

Eine Kooperation zwischen dem Paritätischen Gesamtverband und PLANB

Im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ wurden 2016 Mindeststandards zum Gewaltschutz definiert mit dem Ziel, bundesweit in Unterkünften einheitliche Standards umzusetzen. Diese Mindeststandards wurden bundesweit zunächst an 25 ausgewählten Orten und später an 75 weiteren Orten umgesetzt, darunter bis 2018 auch von PLANB verwaltete Unterkünfte in Bochum. PLANB war zuerst mit Gewaltschutzkoordinatorinnen an der Umsetzung der Mindeststandards beteiligt und seit 2019 mit einer Multiplikatorin im DeBUG-Projekt.

Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG)

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG)“ ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Paritätischer Gesamtverband, Deutscher Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Deutschland und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

In NRW verfolgt PLANB das Ziel, Flüchtlingsunterkünfte sowie Betreiber- und Trägerorganisationen bei der Verbesserung des Gewaltschutzes zu unterstützen. Das Projekt DeBUG ist ein trägeroffenes Angebot. Die Kontaktstelle bietet prozesshafte Begleitung und Beratung vor Ort bei der Erstellung von partizipativen Risiko-, Bedarfs- und Ressourcenanalysen sowie Schulungen zu den Mindeststandards an. Sie kann bei der Entwicklung eines hauseigenen Schutzkonzepts unterstützen und vermittelt und organisiert bei Bedarf Sensibilisierungs- und Fortbildungsangebote.

Sita Rajasooriya leitet die DeBUG NRW-Kontaktstelle für Gewaltschutz. Sie war bis 2018 Gewaltschutzkoordinatorin im UNICEF-Projekt „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ und führt mit der DeBUG NRW-Kontaktstelle den Bereich Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften weiter.

Mehr Infoszur Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ gibt es hier. Dort steht auch eine Toolbox zum Download bereit mit einer umfangreichen Sammlung bewährter Praxisinstrumente zur Entwicklung und Umsetzung von einrichtungsspezifischen Schutzkonzepten auf Grundlage der Mindeststandards.

Alle DeBUG-Standortesind in der Projektlandkartedes Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu finden.

Die NRW-Landesregierunghat außerdem ein Landesgewaltschutzkonzept (LGSK)für alle vom Land betriebenen Unterkünfte verabschiedet.

UNICEF hat einen Praxisleitfaden zur Umsetzung des Mindeststandards 4 (Prävention und Umgang mit Gewalt- und Gefährdungssituationen/Risikomanagement) veröffentlicht. (Download rechts)

PLANB-Starthilfe: Der praktische Leitfaden unterstützt kommunale Betreiber, Leitungskräfte, Fachkräfte aus Gemeinschaftsunterkünften und dezentralen Wohnungen bei der Umsetzung von Schutzkonzepten. (Download rechts)

Kontakt:

DeBUG NRW-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften
Sita Rajasooriya
Sozialwissenschaften (MA)
Alleestraße 46, 44793 Bochum
T 0234 459669-45
M 0172 9057834
E s.rajasooriya@planb-ruhr.de
www.planb-ruhr.de

Themen

Ansprechpartnerin

S. Rajasooriya

Sozialwissenschaftlerin (M.A.)
Leitung DeBUG NRW-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften

0234 459669-45
0234 459669-98

debug-nrw(at)planb-ruhr.de

Infos

queer refugees deutschland informiert:

Darauf sollten LSBTI-Geflüchtete und Unterstützer*innen im Asylverfahren und bei der Unterbringung achten!

VIDEOS