BUND und Paritätischer legen Zukunftsagenda vor

Mit einer Neun-Schritte-Zukunftsagendapräsentieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Paritätische Gesamtverband ein politisches Programm für den Aufbruch in eine ökologisch und sozial gerechte Republik.

Der gemeinsame Leitgedanke des Papiers mit dem Titel „Eine Zukunftsagenda für die Vielen!“ lautet:Ein echter gesellschaftlicher Umbau ist nur möglich, wenn ökologischer Umbau, Naturschutz, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gleichermaßen berücksichtigt werden. Beide Verbände fordern ein entschlossenes Umsteuern der Politik, um unter anderem das 1,5 Grad-Klimaziel zu erreichen, sowie flankierende Maßnahmen für soziale Sicherheit und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. In ihrer detaillierten „Zukunftsagenda für die Vielen“ sprechen sich die Verbände etwa für eine Anhebung des CO2-Preises auf zunächst 50 Euro pro Tonne aus bei voller Rückgabe an die Bevölkerung über einen Pro-Kopf-Ökobonus. Paritätischer und BUND appellieren an die demokratischen Parteien und Kandidat*innen für den Deutschen Bundestag, die Klimakrise, das Artensterben und soziale Schieflagen ernst zu nehmen. Im einzelnen fordern sie:

1. Eine naturverträgliche Energierevolution.
2. Eine nachhaltige Mobilität für alle
3. Eine soziale und ökologische Agrar- und Ernährungswende.
4. Soziale Sicherheit für die Transformation.
5. Einen starken Naturschutz.
6. Weniger Ressourcenverbrauch und eine gerechtere Gesellschaft.
7. Wohnen und Boden in Gemeinschaftshand.
8. Eine gute Pflege und Gesundheitsversorgung für alle.
9. Internationale Solidarität und die Einhaltung von Menschenrechten.

Themen