Flüchtlingskonferenz in Essen

Foto: Teilnehmer/innen der Flüchtlingskonferenz in der Volkshochschule Essen. Auf dem Foto v.l.n.r.: Achim Gerhard-Kemper, Beisitzer ProAsyl, Bürgermeister Rudolf Jelinek, Dr. Gaby Reinhard, Geschäftsführerin des Instituts für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen, Kathrin Richter, Vorsitzende von ProAsyl in Essen, Beigeordneter Peter Renzel und Blerian Kushta, Teamleitung Migration Essen.
Foto: Peter Prengel

Am 20. Juni fand von 18 bis 21 Uhr im großen Saal der Volkshochschule Essen die Flüchtlingskonferenz statt. Der „Dialog in der Stadtgesellschaft: Strategiekonzept Integration von Flüchtlingen“ wurde vom Essener PLANB-Migrationsteam gemeinsam mit ProAsyl, der AWO, dem Deutsch-Syrischen Verein, der Diakonie, der Caritas und der Neuen Richtervereinigung veranstaltet und von der Essener Journalistin Christine Kostrzewa moderiert.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse – 250 Gäste sind erschienen – Dezernent/innen und Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, Wohlfahrtsverbände, ehrenamtlich Tätige und Geflüchtete haben sich in der dreistündigen Veranstaltung zur neuen, im Mai beschlossenen, Integrationsstrategie der Stadt Essen ausgetauscht. Es herrschte insgesamt ein großes Interesse daran, einen Überblick über die Grundpfeiler der neuen Konzeptes zu erhalten und mit den in der Integrationsarbeit aktiven Akteuren über dessen konkrete Umsetzung zu diskutieren.

Nach einem Grußwort von Bürgermeister Rudolf Jelinek fand ein interessantes Podiumsgespräch zwischen dem Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Bildung und Soziales, Peter Renzel, sowie Dr. Gaby Reinhard, Geschäftsführerin des Instituts für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen, statt.

Der zweite Teil der Veranstaltung fand in Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Die PLANB-Mitarbeiter Blerian Kushta und Bilge Kuş moderierten die Arbeitsgruppe zum Thema „Interkulturelles Zusammenleben in der Kommune – soziokulturelle Integration von Migrant/innen“. Die ca. 30 Teilnehmer/innen beteiligten sich mit Ideen und der Darstellung ihrer Erfahrungen an der regen Diskussion.

„Eine sehr gelungene Konferenz, die unbedingt weitergeführt werden sollte“, war die Rückmeldung von Herrn Jelinek an das Organisationsteam, das demnächst die Ergebnisse der Veranstaltung mit einer Broschüre publizieren wird.

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