Freie Wohlfahrtspflege NRW appelliert an die Bundesregierung

Die Freie Wohlfahrtspflege NRWrichtet einen dringenden Appell an die Landes- und Bundesregierung. Darin fordert sie dazu auf, Geflüchtete aufzunehmen, die seit Jahren in griechischen Lagern unter unmenschlichen Bedingungen festsitzen.

Hintergrund für den Appell ist die Entscheidung der Bundesregierung, das Aufnahmeprogramm für Geflüchtete in den einzelnen Bundesländern im April 2021 enden zu lassen. Die LAG kritisiert die Beendigung des Programms und damit die faktische Verwehrung von Hilfe, während die Not in den Camps der EU-Grenzregionen nach wie vor groß ist.

Die LAG fordert die Bundesregierung dazu auf, das Programm wiederaufzunehmen und den unerträglichen Zuständen mit Menschlichkeit zu begegnen. Zivilgesellschaftliches Engagement wie etwa das des Bündnisses „Städte Sicherer Häfen“ der Initiative „Seebrücke“ zeigten bereits eine große Aufnahmebereitschaft der Zivilgesellschaft, so die LAG. Nun sei die Politik gefragt, diesem Missstand ein Ende zu bereiten und nicht länger zur Vergrößerung des Elends beizutragen.

Appell der Freien Wohlfahrtspflege NRW

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