Unüberhörbar: 100 Jahre Frauenstimmen

„Frauenstimmen“ lautete das Motto der Herner Frauenwoche 2018. Es erinnert an einen wichtigen Jahrestag: Am 12. November 1918, also vor 100 Jahren, erhielten Frauen in Deutschland zum ersten Mal das allgemeine Wahlrecht.

An der Eröffnungsveranstaltung zur Frauenwoche am 3. März war natürlich auch in diesem Jahr PLANB beteiligt. Der Blick fiel aber nicht nur auf Vergangenes, sondern auch in die Zukunft: Frauen sollen dazu ermutigt werden, den Prozess der Gleichstellung weiter voranzutreiben. Sie sollen sich sichtbar machen und für eine politische, gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung eintreten. PLANB setzt sich konsequent und beharrlich für dieses Anliegen ein – das kam am Infostand ebenso zum Ausdruck wie in einer Reihe von Informationsveranstaltungen in der Zeit vom 3. bis zum 12. März. Sie sprachen gezielt Mütter, Alleinerziehende und Frauen jeglichen Alters an, um ihre Rolle in der Gesellschaft zu stärken.

Kulinarisch, kommunikativ, interkulturell

Am 8. März fand im Begegnungs- und Bildungszentrum „Bachtalo“ eine Infoveranstaltung über Alleinerziehende in Herne statt. Melanie Kampa von der Beratungsstelle für Alleinerziehende stellte eine Reihe von Unterstützungsangeboten vor. Besonders in stark traditionell geprägten sozialen Gruppen ist das Thema oft konfliktträchtig. Am nächsten Tag wurde es lockerer: Gemeinsam mit Alexandra Chiribes, Projektleiterin von „Bachtalo“, konnten  wir im Rahmen einer interkulturellen Kochwerkstatt beliebte heimatliche Rezepte aus Rumänien und Georgien ausprobieren – nicht nur kulinarisch ein Höhepunkt der Frauenwoche, sondern auch in Sachen Kommunikation und Interaktion.

Die Frauenwoche endete mit der Informationsveranstaltung „Mutter-Kind-Kurmaßnahme“, organisiert vom Familienzentrum Kinderwelt Herne-Eickel von PLANB in Kooperation mit den Sozialen Diensten des Caritasverbandes Herne.

Vielen Dank an alle für die positive Resonanz und die zahlreiche Teilnahme an unseren Angeboten!

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